Re: Leichte Stössel u. Stossstangen


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Abgeschickt von Lucky am 22 Mai, 2012 um 01:40:05:

Antwort auf: Re: Leichte Stössel u. Stossstangen von Tadek am 16 Mai, 2012 um 20:30:08:

Hi Tadek,

für mich ist das Thema schon seit Jahren immer noch spannend.
"Schärfere" NW bedeuten nicht immer zwingend einen Verlust untenrum. Wenn's noch ein Schlückchen mehr Hubraum sein darf, dann passen etwas fülligere Nocken gut dazu, auch unten und im mittleren Bereich.
Daß sich eine Drehzahlerhöhung mit der orig. KW verbietet, versteht sich von selbst, ein leichterer Ventiltrieb hat trotzdem Vorteile, abgesehen davon, daß andere Nocken problemlos ohne härtere Federn gefahren werden können.
Nehmen wir mal Serien X1/S1 Nockenwellen:
Jeder Ventiltrieb (Stößel, Stangen, Kipphebel, Ventil, Teller und Anteil der Feder) wiegt satt über 0,5 kg. Entsprechend hart sind die Federn, wobei HD auch noch nach dem Motto "One size fits all" die Motoren baut. Also auch noch reichlich Sicherheit drin. Verringert man nun die bewegten Massen, kann man die Vorspannung der Federn verringern. Die Belastung nimmt deutlich ab und man kann die Kipphebel leichter machen. Jetzt hat man leichte Kipphebel und braucht wieder weniger Federspannung ...
Da die OHV-Steuerung auch noch sehr elastisch ist, bekommt man auch noch genauere Steuerzeiten.
Verringerte Schleppleistung im Ventiltrieb bedeutet zwar wenig messbare Mehrleistung aber deutlich weniger Verschleiß.
Flächenpressung Kipphebel/Ventil ist grenzwertig. Pitting an den Kipphebeln kommt oft vor, kann aber mit leichten Teilen vermieden werden. Daraus resultieren wieder geringere Seitenkräfte an Ventil/Führung usw.

Gruß,
Lucky




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