Werkstoff Tank S1, M2 und Vergaser S3


[ Antworten ] [ Ihre Antwort ] [ Forum www.grabo.de ]

Abgeschickt von Lucky am 30 September, 2012 um 22:01:19:

Hallo,

da das ursprüngliche Posting wohl keiner mehr sucht, gibt's hier einen neuen Thread, hoffe es stört keinen, falls doch, kann ich's nicht ändern.

Es geht um das Meterial der Tanks, die leider jetzt im Alter dazu neigen inkontinent zu werden. D. h. irgendwann diffundiert der Sprit durch den Behälter und es gibt Blasen an den Aufklebern oder auch an der ganzen Lackierung. Ob geairbrushte oder anderweitig neu (dicker?) lackierte Tanks anfälliger sind kann hier ggf. auch geklärt werden.

Aus gut unterrichteter Quelle habe ich als Werkstoff HDPE, also High Density PolyEthylen, für die späteren Tanks genannt bekommen. Dei frühen sind aus Nylon. Leider keine geenaue Angabe, wann früh aufhört und spät beginnt. Herstelungsverfahren bei beiden Werkstoffen ist Rotomoulding. So werden auch Schokoeier und Schoko-Weihnachtsmänner hergestellt, diese erreichen aber selten ein Alter von über 10 Jahren und Benzinbeständigkeit ist nicht so wichtig.

Soo, jetzt bitte ich die Chemiker sofort eine billige, einfache und schnelle Lösung hier einzustellen.

Gruß,
Lucky

Ursprüngliches Posting von Duke am 20.08.2012 (hoffe, die Widersprüche lassen sich klären, welches Bj. ist die S1?):

Hallo zusammen

Kann mir jemand mit 100%iger Sicherheit sagen aus welchem Material der Tank gefertigt ist. Bin aktuell dabei einen Tank von innen mit Epoxy zu beschichten und möchte natürlich eine best mögliche Kontaktierung erreichen. Habe schon mehrfach gelesen dass es sich ang. um einen schleudergeblasenen PE (Polyethylen) Tank handelt. Nach meinen ersten Versuchen kann ich das aber ausschließen.
Grund: Brennprobe richt nicht nach Parafin sondern eher nach verbrannter Wolle. Material ist nicht Xylol löslich. Beides spricht ganz klar gegen PE bzw. HDPE.

Aktuell gehe ich von einem PA (Polyamid) Tank aus, dazu passt zumindest der Geruch der Brennprobe. Einen Löslichkeitsversuch mit Armeisensäure steht noch aus.

Erste Haftversuche beim vorherigen Erwärmen auf 80°C sahen schon vielversprechend aus. Möchte aber gerne auf Nummer Sicher gehen und ggf. zusätzlich einen Polyolefin Primer (Aktivator) verwenden.

Sollte es sich tatsächlich um eine PA Tank handeln, müsste der Tank auch vor dem Lackieren ca. 30min auf 80°C erhitzt werden.
Grund: Polyamid hat die Eigenschaft Feuchtigkeit aufzunehmen welche bei der Haftvermittlung immer ein Problem darstellt.
Durch das erhitzen (vor dem Lackieren) dampft diese zum größten Teil aus.

Würde mich über Rückmeldung freuen. Stelle dann auch gerne meine Resultate zur Verfügung.

Danke vorab
Duke





Antworten:



Ihre Antwort

Name:
E-Mail:

Subject:

Text:

Optionale URL:
Link Titel:
Optionale Bild-URL:


[ Antworten ] [ Ihre Antwort ] [ Forum www.grabo.de ]