Re: Suche Erfahrungen Tips Ratschläge für den U.S. Import


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Abgeschickt von Red Rat am 15 Januar, 2013 um 07:46:10

Antwort auf: Suche Erfahrungen Tips Ratschläge für den U.S. Import von rr1000rr1200 am 14 Januar, 2013 um 18:35:51:

: Einen schönen guten Abend in die Runde
: auch werde aktuell bei einem U.S import in Versuchung geführt und suche daher Erfahrungen und Tips gerne auch bewährte Adressen die mir helfen. Versandort aus U.S wäre Philadelphia oder eventuell New York. Meldet euch bitte gerne auch privat s.gschossmann@live.de
: Grüße
: Basti

Private Importe der zug. verfüherischen 4000,- USD Buells kannst Du Getrost vergessen.Die kosten wenn hier ziemlich das Gleiche was du hier für so ein Modell bezahlst,wenn nicht sogar teurer.Das lohnt nur f. Händler.
Letzte Woche stand eine White Lightning in Top f. 3500,- $ bei nem Freund in Phöenix AZ direkt auf der anderen Strassenseite.Da hatte ich schon den Finger auf Buy direct.Aaaaaber,selbst mit Kontakten in die USA ist das immer Nervig.Du bist in dem Moment wo du Eigner der Maschiene bist auf Gedeih und Verderb den Amis ausgeliefert.Hat da wer plötzlich jemand keine Lust mehr sich um Paperwork oder Vorwarding zu kümmern kannste selber rübefliegen und dich Kümmern.Für mich wäre es Easy gewesen,da hätte ich im Urlaub 2013 ne schöne Lightning zum Cruisen in der Wüste gehabt,sogar m. Zulassung.Habs aber gelassen weil ich die Maschiene frühestens in 2 Jahren hier gehabt hätte.Dann aber als Umzugsgut und Frachtfrei.Also die besten Voraussetzungen.
Geh davon aus das jeder Händler wenn überhaupt immer um die 600,- $ fürs Handling haben will.Und auch NY oder Philadelphia sind weit weg.Ohne Agent,also Privat oder Händler geht niks.Selber rüber ist auch nicht f. Umme,in 2 Wochen ne Maschiene/n finden ,kaufen,transportieren,Paperwork etc.Ich hab das alles schon f. 20 Jahren praktiziert.Frag mal was das f. ein Stress war.Plötzlich bist du Besitzer v, 4 Autos und darfst keines davon fahren.Innerhalb einer woche müssen alle zum Hafen und alle Ausfuhren gemacht werden.Ab da verteilst du nur noch Bargeld f. jeden Handschlag da drüben.Ausserdem kucken die Amis bei jeder Ausfuhr 3 x hin und wehe da stimmt auch nur eine Ziffer nicht oder fehlt ein Dokument.Wenn das auffällt sitzt du schon wieder im Flieger und deine Autos stehen irgendwo in Halifax im Aussenlager.Glaub mal nicht das sich da auch nur einer bewegt solange da keine Kohle von dir kommt.Mag sein das der Eine oder Andere 3 Wochen drüben war und auch sein Auto mitgenommen hat.Aber unter 2 Wochen braucht man nicht drüber nachdenken.Selbst wenn man Freunde drüben hat.Die haben da auch ein Leben und keinen Bock sich um dein Motorrad /Auto zu kümmern.
Eine Harley,gebraucht v. Händler für 6000$,500,- Transport aus dem Inland zum Hafen,150,$,Paperwork,300,-$ Handlingfees f. Hin und Herschieben,verladen,
Transport als Beiladung im Container 600,- $.Und nicht zu vergessen,unverpackte Motorräder sehen nach 4-6 Wochen im Transporter,Hafen und Seecontainer sowie 5 Tagen draussen im Regen in Rotterdam nicht mehr unbedingt so aus wie auf dem Foto wo sie bei Sunset in AZ abgelichtet wurden.Und die Amis lassen sich Craddling/Verpacken und Seefest machen bezahlen.Rechne mal nach.Der Zoll wartet dann schon auf den Rest.Dann kommt der TüV etc. Ich hab das da oben alles durch.War 4 x vor Ort,das ist kein Urlaub mehr.Und am Ende hast du ein US Modell das sich hier nicht verkaufen lässt weil dir jeder klugscheisser erzählt du hättest die M2 drüben ja so gut wie Geschenkt bekommen.Fazit,die Geräte drüben sind nur solange Günstig wie sie da stehen.Selbst wenn du nur eine für dich kaufen willst lohnt das nur in Verbindung eines langen Urlaubs etc.Am schlimmsten fand ich das ich drüben nicht fahren durfte.Da hat man ne Top Corvette und nen schönen Jeep und muss mit nem Chevy Neon fahren.Die Bullen haben dich nach 3 Tagen im Fokus wenn du immer um 9 im IHOP zum Frühstück kommst.Am 4ten Tag wollen sie deine License sehen.Und wehe du hast keine Zulassung für den Wagen vor der Tür.Da werden die sehr Unamerikanisch,von wegen Land of the Free.



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